Hellhören

Hellhören (auch Clairaudience) beschreibt die Wahrnehmung innerer Worte, kurzer Sätze oder einzelner Namen, die während einer medialen Wahrnehmung auftauchen.

Kein Hören im üblichen Sinn

Es handelt sich nicht um Stimmen, die man mit den Ohren hört. Der Eindruck ähnelt eher dem inneren Sprechen beim Lesen — nur formuliert er sich ungefragt und oft in einer Wortwahl, die man selbst nicht verwenden würde. Genau diese fremde Färbung ist für viele das Erkennungszeichen.

Häufig sind es sehr kurze Botschaften: ein einzelnes Wort, ein Name, eine knappe Aufforderung. Lange, ausformulierte Reden sind die Ausnahme.

Wichtige Abgrenzung

Hellhören hat nichts mit dem Hören von Stimmen im medizinischen Sinn zu tun. Wer Stimmen wahrnimmt, die belasten, bedrohen oder Anweisungen geben, sollte ärztlichen Rat suchen — das gehört in fachliche Behandlung und nicht in eine spirituelle Beratung.

Wie unterscheidet man es von eigenen Gedanken?

Ein verlässliches Unterscheidungsmerkmal gibt es nicht. Erfahrene Medien achten auf Merkmale wie ungewohnte Wortwahl, das Fehlen eines gedanklichen Anlaufs und darauf, dass die Botschaft nicht zur eigenen Erwartung passt. Ehrliche Selbstprüfung bleibt Teil der Arbeit.

Weiterlesen: Sensitiv-Mediales Reading – wie Andrea Herold in Bad Staffelstein damit arbeitet.