Hellwissen

Hellwissen (auch Claircognizance) beschreibt eine plötzliche Gewissheit über einen Sachverhalt, ohne dass ein Bild, ein Wort oder eine körperliche Empfindung vorausgegangen wäre. Das Wissen ist einfach da.

Der unauffälligste Kanal

Hellwissen wird am häufigsten übersehen, weil es sich kaum von normalem Denken unterscheidet. Es fehlt der Weg dorthin: kein Abwägen, kein Schlussfolgern, keine Erinnerung, aus der sich das Wissen speisen würde. Es ist da, bevor man darüber nachgedacht hat.

Im Alltag zeigt es sich als Gewissheit, dass ein Gespräch schlecht ausgehen wird, oder als klares Wissen um die richtige Entscheidung, das man niemandem begründen kann.

Die Schwierigkeit dabei

Weil Hellwissen sich wie eigenes Denken anfühlt, ist es besonders anfällig für Verwechslung mit Annahmen, Vorurteilen und Wunschdenken. Wer damit arbeitet, prüft solche Eindrücke gegen — und behandelt sie als Angebot, nicht als Tatsache.

Gehört Intuition auch dazu?

Die Übergänge sind fließend. Intuition wird meist weiter gefasst und schließt Erfahrungswissen ein, das unbewusst verarbeitet wurde. Hellwissen meint enger die Gewissheit ohne erkennbare Quelle.

Weiterlesen: Sensitiv-Mediales Reading – wie Andrea Herold in Bad Staffelstein damit arbeitet.