Hellfühlen

Hellfühlen (auch Clairsentience) beschreibt mediale Wahrnehmung, die sich körperlich zeigt: als Druck, Wärme, Enge, Kribbeln oder als plötzliche Stimmung, die nicht zur eigenen Situation passt.

Der vertrauteste der vier Kanäle

Hellfühlen ist die Wahrnehmungsform, die die meisten Menschen aus dem Alltag kennen, ohne sie so zu nennen. Der Raum, in dem man sich sofort unwohl fühlt. Die Person, deren Anspannung man spürt, bevor ein Wort gefallen ist. Das flaue Gefühl vor einer Entscheidung, die sich später als falsch herausstellt.

Genau diese Alltagsnähe macht den Kanal anspruchsvoll: Die eigene Verfassung und die wahrgenommene Empfindung liegen dicht beieinander. Ein wesentlicher Teil der Schulung besteht darin, beides auseinanderzuhalten.

Für hochsensible Menschen

Menschen mit ausgeprägter Hochsensibilität beschreiben oft, dass sie Stimmungen anderer aufnehmen wie ein Schwamm. Hilfreich ist dann weniger, die Wahrnehmung abzustellen — als vielmehr zu lernen, sie zu sortieren und sich bewusst abzugrenzen.

Kann man Hellfühlen abschalten?

Vollständig abschalten lässt es sich kaum. Was sich lernen lässt, ist ein bewusster Umgang: wahrnehmen, einordnen, wieder loslassen. Übungen zur Erdung helfen dabei, nach intensiven Begegnungen wieder bei sich anzukommen.

Weiterlesen: Sensitiv-Mediales Reading – wie Andrea Herold in Bad Staffelstein damit arbeitet.