Hellsehen

Hellsehen (auch Clairvoyance) beschreibt die Wahrnehmung innerer Bilder, Szenen oder Symbole, die nicht aus der Erinnerung stammen. Es ist einer der vier medialen Wahrnehmungskanäle.

Wie sich das anfühlt

Die wenigsten Menschen sehen dabei etwas mit den Augen. Typischer ist ein inneres Bild, vergleichbar mit dem, was beim Erinneren an einen Urlaubsort vor dem inneren Auge erscheint — nur ohne dass man es selbst hervorgerufen hätte. Oft sind es Symbole statt fertiger Szenen: ein Schlüssel, eine Tür, eine Farbe.

Solche Bilder brauchen Deutung. Ein Symbol bedeutet nicht für jeden Menschen dasselbe, deshalb gehört zur seriösen Arbeit immer das Gespräch: Was löst dieses Bild bei dir aus?

Was Hellsehen nicht ist

Hellsehen sagt keine Zukunft voraus. Wahrgenommen werden Tendenzen, Themen und Muster — keine feststehenden Ereignisse mit Datum. Wer konkrete Vorhersagen verspricht, arbeitet unseriös. Entscheidungen liegen immer beim Menschen selbst.

Worin unterscheidet es sich vom Hellfühlen?

Beim Hellfühlen zeigt sich die Wahrnehmung körperlich, etwa als Druck, Wärme oder Enge. Beim Hellsehen erscheint sie als Bild. Viele Menschen nehmen über mehrere Kanäle gleichzeitig wahr.

Weiterlesen: Sensitiv-Mediales Reading – wie Andrea Herold in Bad Staffelstein damit arbeitet.